Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.
Henry Stanley Haskins

Seit der frühen Kindheit bereits kenne ich vorübergehende Zustände der Weite, der allumfassenden Freude und Liebe, der Einheit, der Grenzenlosigkeit und Verbundenheit mit allem Sein. Mein Ego erlebte den von der Natur vorgegebenen Reifeprozess und die Gesellschaft fing früh an, mich in ihrem Sinne zu prägen. So landete ich in einem überwiegend selbstentfremdeten, über die Außenwirkung definiertem Leben, im Hamsterrad der Geschäftigkeit und oft „hausgemachten“ Stress. Ich lebte zwischen den beiden Polen, den bereits genannten Zuständen, die meist in Stille erfahren wurden und den alltäglichen egogesteuerten Begegnungen in den weltlichen Strukturen des Vergleichens und des Wettbewerbs, des Konsums und des „Nieankommens“. Die Ruhelosigkeit war meine treue Begleitung…einhergehend mit einer Traurigkeit, den ersehnten Heimathafen nicht finden zu können. Ein tiefes Verlangen nach dem seit Kindheitstagen bekanntem Gefühl der Ganzheit, Vollkommenheit und gleichzeitig grenzenloser Freiheit trieb mich umher. Ich fahndete nach ihnen in fremden Ländern und Kulturen, in der Bibel und den Apokryphen, in den Pyramiden von Gizeh, in Jerusalem, bei den Aborigines, in der Stille der Alpen und im tibetischen Totenbuch. Ich suchte nach ihnen in sexueller Ekstase, im Sport, im Alkohol, in Mantrakonzerten, auf der Reiki-Liege, im Chakrenausgleich oder meinen Fußreflexzonen und später in Tantra-Seminaren. Eine Lebenskrise entpuppte sich als Höhepunkt dieser Entwicklung und führte mich auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

Angesichts des drohenden Vergehens erschienen Gedanken / Fragen wie „wer bin ich wirklich?“…“Habe ich wirklich ein Ende?“…“wo bin ich in Wirklichkeit hier?“…“wer ist in Wirklichkeit hier?“…doch dann plötzlich legte sich der Denker in mir zur Ruhe. Es geschah ein Loslassen in Vertrauen, in eine tiefe Stille…Hingabe an eine innere Stimme und ein Verstehen / Sehen, dass es nur eine Vorstellung ist, ein getrenntes Ich mit Geburt, Leben und Tod zu sein…Stattdessen lag da ein wegloser Pfad…eine Dimension jenseits von Werden und Vergehen, der unendliche Ozean des Bewusstseins…sonst niemand, Nichts…nur pures Sein.

Es war keine Art von Verstehen, die ausschließlich im Verstand passiert. Vielmehr war es ein Sehen…absolut unpersönlich…eher durch das Auge dieser inneren Stimme…in einer Stille, die jenseits von Raum und Zeit ist. Für den Denker absolut nicht zu fassen! Es gibt Strömungen die eine solche Erfahrung traditionell als Erwachen bezeichnen…Für mich war es ein tiefes Vertrautwerden mit der ICH BIN – Frequenz des Lebens, magischer als alle bis dahin erfahrenen Zustände. Ich erkannte, dass Heilung und Selbsterkenntnis geschehen können, wenn wir in ein Feld der Präsenz und des Vertrauens, in dem alles so sein darf wie es ist, eintauchen.

Ich bin nach wie vor hier…inzwischen 46 Jahre alt…eine frische, moderne, mein weltliches Leben sanft durchdringende Form der Mystik stellte sich ein. Offen, entschlossen, mutig und aufmerksam stelle ich mich den essentiellen Fragen. Heute halte ich nichts mehr zurück. Vielmehr frage ich mich, was noch alles möglich ist.

Meine Passion ist es, dich daran zu erinnern, dass die Schönheit, Vollkommenheit und Richtigkeit der Natur eine Entsprechung in dir selbst hat. Ich möchte deine Einladung sein, am Leben in seiner Fülle teilzunehmen und dich deiner wahren Natur hinzugeben. Mein Anliegen ist es, dein Begleiter, dein sanfter Herausforderer, Anschieber oder Türöffner für deine Selbstliebe, deinen eigenen Herzensweg, die Schulung deines Bewusstseins, die Entfaltung deines Potenzials, deiner Talente und Qualitäten zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass du etwas Wertvolles in der Welt der Formen zu geben hast! Du bist es wert, gesehen zu werden!